Berichte von 08/2013

30August
2013

Jazz und Vocal Techniques

JAZZ:

Der Anfängerkurs Jazz war ursprünglich als Alternativlösung für das Surf-Problem gedacht. Nachdem ich mich dort aber einschreiben konnte, wurde es kurzerhand einfach zum Ersatz-Credit für Fußball umfumktioniert. Zwischenfazit: Ich denke mal dieser Kurs wird nicht mein Lieblingskurs. Zum einen sind hier ein ein paar komische Leute, unter anderem auch ein(e?) 60 Jährige(r?) und andere zwielichtige Gestalten, zum anderen hat mir das hier viel zu viel einen Touch von Ballett. Ich glaub ich bin doch eher so der Hip-Hop/Breakdance-Typ, wenn manmich überhaupt in eine Tänzergruppe einordnen kann. Aber vielleicht wird das ja noch, wenn wir mit dem ganzen Plié-Schwiß aufhören und richtig Tanzen. Ich soll aber nicht so ungeduldig sein, sagt der Coach. Wir müssen zuerst laufen lernen, bevor wir anfangen können zu rennen. Das beknackte an solchen Sprüchen ist, dass sie wahr sind :(

 

VOCAL TECHNIQUES:

Ich hatte von Anfang anmal geplant gehabt, diesen Kurs zu besuchen, musste ihn aber auf Grund mangelns Zeitmaschiene, wie Hermine in Harry Potter_der Gefangenevon Askaban, wieder abwählen. Zum Glück habe ich durch Zufall einen passenden gefunden. Dieser war zwar auch wieder voll, aber der Lehrer hat gsagt, dass er in der ersten Stunde immer jeden annimmt, der crashen will. 3. Credit!

 

soo ich glaub jetzt hab ich es endlich geschafft, meinen Stundenplan zu komplettieren. Ich bin so Stolz auf mich, das Planungswunder :)

30August
2013

Schwimmen und Surfen; 2 weitere Credits

SCHWIMMEN:

Schwimmen stand von Anfang an auf meinem Stundenplan. Was ich aber vorher nicht wusste war, dass es auch ein Schwimmteam gab. Und wer in Collegemannschaften ist, bekommt einen weiteren Credit. Doppelter Sieg. SCHWIMMteam und ein weiterer Credit. Als ich davon hörte bin ich sofort zum Coach, ein echt cooler Typ, und hab gefragt, ob ich denn gut genug sei um im Team zu schwimmen. Ich war mir da nicht so sicher, denn wir hatten im Training ein paar echt gute Schwimmer. Er war jedoch der Meinung, dass ich unbedingt mitmachen soll. Was ich zuerst jedoch nicht gewusst habe war, dass es den Credit nicht einfach für die Wettkämpfe geschenkt gibt, nein man muss auch noch zwei mal die Woche in einen Kurs in dem man etwas über die persönliche Entwicklung im Wettkampfsport lernt. Zum Glück gab es noch einen einzigen, der in meinen Stundenplan hineingequetscht werden konnte. Puh!!! 

Das Wasser hier ist übrigens nicht chlorig sondern salzig. Echt ekelhaft! Naja man hälts aus. Ich soll mal nicht so rumpienzen. Beim Surfen wird das Meer salziger sein.

 

SURFEN:

Was mich von Anfang an hier an Santa Barbara gereizt hat, war der Surfkurs, welcher vom College angeboten wurde. Ich bin jedoch nicht die Einzige, die dieser Meinung war, der Kurs war also schon bei der Online-Registrierung voll. Ich wollte aber nicht einfach kampflos aufgeben und bin einfach zur ersten Stunde hin, um den Kurs zu crashen und siehe da, es hat geklappt. Aus irgendeinem Grund sind drei offiziell registrierte und vier der fünf auf der Warteliste nicht erschienen. Wieder Glück für mich, ich war drin :) Die letzte Hürde bestand einzig und allein darin, 100m am Stück Kraul zu schwimmen. Ich habs grade so geschafft ;)

30August
2013

Fußball und Folgen

Eigentlich hatte ich ja vor, im Mädelsteam Fußball des Colleges teilzunehmen. Nachdem ich einen Tag vor Schulbeginn immer noch keine Infos über die genaue Trainingszeit oder -ort bekommen habe, hab ich mich dann doch dazu aufgerafft und hab dem Coach ne Mail geschrieben. Bis heute hab ich noch keine Antwort darafu. Naja. Hatte dann eh kein Bock mehr. Zu anstrengend. Beim Fußbal muss man so viel laufen und wie viele wissen bin ich zwar ein großer Freund des Fußball-Spielens, mit dem viel laufen Teil werde ich jedoch nicht ganz so warm. Also hieß es ein weiteres Mal Stundenplanumstellung. Müsste mittlerweile mindestens Plan E oder F sein. Nun trat aber ein kleines Problemchen auf. Das Fußballteam hat 3 Credits gebraucht, wohingegen jeder normaler Sportkurs nur einen in Anspruch nimmt. Um mein Visum behalten zu dürfen, muss ich Vollzeitstudent sein, heißt also ich brauche 12 Credits. Das hat bisweilen auch eigentlich ganz gut geklappt,... bis Plan E/F.Da warens nur noch 9. Aber ich wäre ja nicht ich, wenn ich nicht aus dem ganzen, von mir fabriziertem Chaos eine Lösung gefunden hätte. Ich gebe jedoch zu, eine gehörige Portion Glück gehörte auch dazu. Ich hab noch andere, coolere Kurse gefunden und bin jetzt endlich wieder bei 12 Credits.

Zwischendurch war mal der Plan, einen Credit durch das normale Fußball zu bekommen, aber ich habmich doch dagegen entschieden. Denn 1. kann mein Körper nicht so viel Sport vertragen. Ich schwimme nämlich nebenbei noch, gehe ins Fitnesstudio, Tanzen und Surfen. 2. war Fußball voll spät und ich hätte ewig warten müssen. Und 3. war ich da ein Mal um mich auf die Warteliste einzuschreiben und es gab echt keinen einzigen Kerl, der wirklich gut aussah, für den es soch gelohnt hätte zu bleiben :P

30August
2013

Die erste Schulwoche

Wow.Soo schnell geht das ganze. Ehe man sich versieht ist die erste Woche am College auch schon rum. Ja ich weiß, wir haben erst Donnerstagnacht/Freitagmorgen. Das Leben hier hat halt einfach etwas :) Dafür muss ich die vier Tage Schule pro Woche ziemlich schwer schuften. Wie diese  Woche verlief, könnt ihr in den neueren Einträgen finden. Ich wollte nämlich nicht alles in diesen Wintrag quetschon. Sonst wärt ihr von reinem Informationsüberfluss erschlagen worden und das will ich ja nicht.

23August
2013

Woche 1b und 2a

Ich muss gestehen, im Moment ist hier echt nichts los. Deshalb hört ihr auch seit einer Woche nichts mehr von mir. (Ich finde eine Woche zwar nicht lange aber meine Mama hat begonnen, sich zu beschweren, dass ALLE auf neues warten) Der Kurs, in den ich es nur zufällig geschaft habe, ist jetzt vorbei. Wir hatten Mittwoch, Donnerstag, Montag und Dienstag Kurs in dem wir ein paar Sachen über Santa Barbara, die Events, die Angebote vom College (hier gibt es auch kostenlose Therapiestunden auch gegen Heimweh :D) und so weiter. Ein Thema, welches wir wirklich jede Stunde durchgenommen haben war Alkohol. Ungelogen. Jede Stunde erneut. Seit vorsichtig! Und dann die reinsten Horrorgeschichten. Jedes Jahr stirbt midestens ein Student des SBCC an seinem Drogen-Alkohol-Mix oder hin und wieder fällt jemand die Klippe runter, ein Mädel hatte eine Virusinfektion, hat dan aber trotzdem immer weiter gefeiert, bis ihr dann letzendlich die Beine amputiert werden mussten,... Ich bekommen echt das Gefühl,die Leute sind entweder zu dumm oder haben überhaupt keine Selbsteinschätzungsfähigkeit. Naja seis drum. Um mich müsst ihr euch auf jeden Fall keine Sorgen machen, weil so dämlich bin ich dann doch nicht. Nun aber wieder zu erfeulicheren Themen. Meine freien Tage habe ich damit verbracht, dass ich entweder an den Strand oder Shoppen gegangen bin. Da das langsam aber auch etwas langweilig wurde haben wir uns kurzerhand gestern dazu entschlossen einen Volleyball zu kaufen.Das war mal wieder etwas anderes und hat echt hammermäßig Spaß gemacht. Heute ging es um halb fünf dann zu einem Angebot des Colleges in dem sich alle Studenten von SBCC treffen können um erst mal Kennenlernspiele zu spielen und dann andere Kulturen kennen zu lernen. Etwas Abwechslung, denn statt Schweden gab es heute hier SaudiArabier au masse. Morgen geht es vielleicht auf ein Footballspiel der High School direkt in der Nähe meines Hauses. Und Samstag vielleicht in die Outlets mal wo anders Shoppen. Dann bin ich aber echt reif fürs College. Noch mehr nichts tun geht echt nicht mehr. Nee ich freu mich echt. :)

15August
2013

Heimweh

In diesem Blogg werde ich auch etwas über das Heimweh berichten. Als ich mir nämlich Erfahrungsberichte durchgelesen habe, hat mir dieser Aspekt immer etwas gefehlt. Ich denke 10 Monate sind eine verdammt lange Zeit und es ist ganz normal, dass man sich nach SEINEM Zuhause, der Familie und Freunden sehnt. Der Abschied war natürlich echt traurig. Bis ich dann in meinem neuen Bettchen war, war echt nichts, aber dann,... Ich hab mir echt nur gedacht, ich will zurück. Es war nichts Schlimmes, die Familie war super, aber trotz dem. Ich hab mir nur gedacht 10 MONATE. Am Morgen war es immer noch so. Wobei die ganze Zeit auch ein innerer Frieden mitgeschwungen hat, ich kan es gar nicht anders erklären. Am nächsten Abend war es nur noch hlab so schlimm und fast verschwunden. Im Moment würde ich mich als Heimweh-Frei bezeichnen, 'tschuldigung Mama :P Ich finde hier einfach alles nur klasse (die sogenannte Honneymoon-Phase wurde uns gesagt :P) Ich werde jedoch weiter berichten. Mal sehen, wie sich das ganze verändert. Ich bin echt gespannt :D

15August
2013

Das Wetter

Ich muss ganz ehrlich gestehen, ich bin ein klein wenig entäuscht vom Wetter hier. Ich bin am ersten Morgen aufgewacht und es war alles grau (als es dann enlich hell wurde, ich war glaub ich um 5 schon wach). Und die darauf folgenden Tage ebenso. Zudem war es echt ziemlich kalt hier. Bis um halb elf etwa hat sich der Nebel, der an den Bergen fest hängt, keinen Millimeter gelichtet. Und dann ganz plötzlich ist er verschwunden, die Sonne ballert auf dich ein und du musst dich ausziehen. Ich stehe jeden Morgen vor dem Kleiderschrank und überlege, was ich denn am besten anziehen soll.

Wenn man das College-Gelände verlässt und keinen Windschutz mehr hat, ist es zwar nicht wirklichkalt sondern richtig angenehm,, man merkt die Sonnenenergie aber leider auch nicht mehr. Ich bin echt niemand, der schnell Sonnenbrand bekommt, aber mein Gesicht ist jeden Abend rot trotz Sonnenschutz. :)

15August
2013

Woche 1

Bis jetzt war dei Woche zeimlich anstrengend. Mit Jetlag ging es sofort am nächsten Tag zum College, wo wir unsere Tests in Englisch und manche in Mathe machen mussten. Die Mathetests waren nur für die nötig, die später entweder Mathe studieren wollten oder aber etwas, wo die Lehrer Mathetests verlangten; meist naturwissenschaftliche oder anspruchsvollere Kurse. Bei dem Englischtest gab es verschiedene Levels zu erreichen. Manche Kurse setzen ein Bestimmtes Ergebnis vorraus. Ich habe meine Kurse jedoch clevererweise so gewählt, dass ich den Test nur bestehen musste :D Dienstag konnten wir uns unsere Ergebnisse abholen und mussten uns daraufhin in einem Einführungskurs einschreiben, welcher dann Mi,Do,Mo,Di geht. Die ganzen zwei Wochen bis zum Schulanfang am 26. August sind übrigens nur für die internationalen Studenten (hier rennen ungelogen fast nur Schweden rum!!!) Naja zurück zum Thema. Wir waren also endlich nach langem anstehen dran uns einzutragen und siehe da, die Kurse waren voll. Alle. Irgenwer hat sich da mal nicht allzuviele Gedanken gemacht. Es sind nämlich runde 1500 internationale Studenten hier. Leider gab es jedoch leider nur 9 Kurse zu denen maximal 30 Leute aus Sicherheitsgründen zugelassen werden. Knapp 900 Plätze für 1500 Leute,... das passt vorne und hinten nicht. Wir (damit meine ich unsere Gruppe, die mit der Organisation AIFS aus Deutschland hier her gereist ist) also zum international student helpcenter (ISHC) gelatscht um dort zu erfahren, dass wir die Kurse versuchen sollen zu Crashen. Das heißt so viel wie, geht zum Professor hin und fragt ihn, ob ihrvielleicht doch mitmachen dürft. Am nächsten Morgen sind wir dann um neun wieder am College um unseren ersten Versuch zu starten. Leider waren wir nicht die einzigen mit diesem glamoureusen Einfall. Erste Herausforderung vergeigt. Wir also wieder ins ISHC (zumindest glaube ich, dass wir Dienstag auch schon drin waren,bin mir nicht mehr so sicher, zu viel Chaos) und haben gesagt bekommen, die eröffnen noch neue Kurse, jedoch sollen wir trotzdem versuchen, die ursprünglichen zu crashen. Damit die Chancenfür uns steigen, haben wir uns immer in Zweiergruppen aufgeteilt. Ich und S. kamen durch wahres Glück dann in den Kurs rein. Wir sind extra zeitnah zum nächstmöglichen Kurs hingegangen udn haben gefragr, ob wir ihn crashen können. Wieder waren wir nicht die ersten. Wir sollten uns also auf die Warteliste schreiben. Hinter uns in der Schlange standen noch weitere, die sich eintragen wollten. Die Professorin fragte die, aus welchem Land sie kämen. Sie habe zu viele Schweden und wolle etwas mehr Internationalität. Wir haben daraufhin ungefragt unseren Beitrag zum Gespräch dazu gegeben und gesagt, wir kämen aus Deutschland. Daraufhin wurden wir aus der Liste gestrichen und durften uns sofort setzen: Puh! Geschafft. Manchmal kann man blonde Haare echt hassen, wenn die einen für Schweden halten und einem das fast den Platz gekostet hätte. Tja. Ende gut alles gut :D

 

 

12August
2013

Flug und erster Tag

Am 11. August hieß es für mich dann endgültig Abschied zu nehmen. Morgens um halb acht ging es los zum Flughafen, Koffer waren gepackt, Freunde und Familie wurden schweren Herzens verabschiedet und los ging es. Der Flug war gar nicht so schlimm und langweilig wie ich dachte. Das einzige, was nicht soo cool war, war der Start. Die großen Flieger können anscheinend leider nicht ganz so schnell beschleunigen, was dem Start seinen Kick nimmt. Aber egal. Dafür sind sie erheblich windanfälliger und schon beim start wurden wir kräftig durchgeschüttelt. Nach ungefähr 11 Stunden haben wir dann LA erreicht. Von da ging es dann für mich in einem Shuttle weiter zu meiner Gastfamilie. Dieser Van hatte jedoch leider keine Klimaanlage und neben der Müdigkeit kam zusätzlich noch die Hitze dazu. Um 18:30 Uhr Ortzzeit, also halb vier morgens in Deutschland habe ich doch einlich mein neues Zuhause erreicht. Die Familie in der ich untergebracht bin ist richtig lieb. Ich habe einen achtjährigen Gastbruder und eine fünfjährige Gastschwester für die ich jetzt IHRE Studentin bin, so stellt sie mich auf jeden Fall allen vor. Die beiden sind richtig goldig, die Eltern sind auch furchtbar lieb. Zudem gibt es hier noch eine weitere Austauschschülerin aus Asien, welche jedoch nur zwei Monate bleiben wird. Gegen Abend wurden dann noch Ninja-Cookies gebacken und um 10 hab ich es dann auch endlich in mein Bett geschafft.

Ich hoffe ich werde eine schöne Zeit hier verbringen. Einerseits wünsche ich mir, dass die Zeit ganz schnell rum geht, damit ich wieder nach Hause kann, andererseits werde ich, wenn ich mich erst mal eingelebt habe, wahrscheinlich mir gleichzeitig wünschen, dass die Zeit im Schneckentempo vergeht, weil ich nich will, dass alle endet.

12August
2013

Ankunft

Ich habs geschafft! Heil in meinem neuen zu Hause angekommen, bin jetzt aber sehr müde. Mehr gibts morgen. Ich geh jetzt erst mal schlafen :)

06August
2013

Der Countdown läuft

Die Leute haben nicht nur Recht, wenn sie mir alle vor der Abfahrt sagen, die Zeit in Amerika wird wie im Fluge vergehen. Ich merke jetzt schon, wie die Zeit rennt. Nur noch fünf mal schlafen ist es bis zum Abflug.Zwar ist jetzt fast alles erledigt. Flug ist gebucht, Gastfamilie (wenn auch sehr kurzfristig) habe ich zugeteilt bekommen, Visum, Reisepass, Gastgeschenke, Transfer vom Flughafen zur Familie und auch das Vortreffen mit den anderen Teilnehmern, alles erledigt. Und trotzdem kommt mir alles noch sehr unwirklich vor. Im Grunde Freue ich mich schon riesig auf das alles, aber dennoch habe ich die ganze Zeit im Hinterkopf, dass ich meine Familie und meine Freunde 10Monate lang nicht sehen werde... aber für was gibt es in dieser Zeit nicht das Internet mit Whatsapp, e-Mails, Skype und Co? 

04August
2013

Bald geht es los

Dies ist der erste Eintrag in meinem neuen Blog. In Zukunft werde ich hier über meine Erlebnisse im Ausland berichten.