Berichte von 09/2013

28Sept
2013

Surf-Test

Wir haben am Dienstag unser Mid-Term Assignment im Surfen über Wellen, Wind und das Verhalten im Wasser geschrieben. War nicht wirklich schwer. Danach sind wir ins Wasser und es waren endlich mal gesceite Wellen da. YEAH!!!

Ich bin auch dem Surfclub des Colleges beigetreten. Wir treffen uns hin und wieder mal zum Grillen oder so und natürlich zum Surfen. Dafür brauche ich nur noch meine eigenes Board und auf gehts! Zum Glück habe ich eine Freundin, die ganz in der Nähe vom Strand wohnt, bei der ich das Board lagern kann und die auch mit mir in dem Club ist, damit ich es nicht immer im Bus mit mir rum schleppen muss.

Am Dienstag haben wir auch noch nach dem Test Gesellschaft von einem Sandhai bekommen aber niemandem ist etwas passiert :P die fressen nämlich (zumindest die hier) nur Tiere die kleiner als unsere Zehen sind. Ich habe ihn leider nicht gesehen aber Delphine gab es wieder hier. 

28Sept
2013

Princess Tea Party

Meine kleine Gastschwester hat letzten Samstag ihren 6. Geburtstag mit ihren Freundinnen gefeiert. Das war eine Party! Thema Prinzessinen-Tee-Party. Also kamen natürlich auch alle Kids in ihren Disneyprinzessinenkleidern.Und die die keines besaßen haben einfach eines zur Verfügung gestellt bekommen. Gefeiert wurde im Garten. Dafür wurde ein Pavillon aufgebaut, das Gras wurde mit rosa stoff überdeckt, an den Stangen hingen pinke und lila Luftballons und aus dem selben Stoff (ähnlich wie pinke einmaltischdecke), der den Boden bedeckte wurden noch Vorhänge gebastelt. Es gab pinke, lila und weiße Platzdeckchen, RedVelvet-Cupcakes mit rosa Frosting, Papierkrönchen als Verpackung und pinken Streuseln, lila und rosa Krönchen-Kekse und Laugenstangen und Marshmallows in lila Frosting getaucht. Das Essen war natürlich unglaublich lecker von meinem Gastvater gebacken (außer Laugenstangen mit Frosting; das geht irgendwie nicht zusammen). Zu jeder Disneyprimzessin hat sich meine Gastmutter dann ein Spiel ausgedacht. Bei Rapunzel mussten sich immer zwei Kinder zusammentun und erst die eine und dann die zweite die jeweilige Partnerin in gelbes Krepppapier einwickeln, bei Merida wurde mit Pfeil und Bogen (aus Schaumstoff) auf Pappbecher mit disneys Bösewichten geschossen, jeder durfte dem Frosch einen Kussmund mit seinem Namen aufdrücken, es wurden Glasschuhe versteckt,... Zum Schluss wurde dann von jedem Kind alleine und in Gruppen Bilder aufgenommen. Dafür hat meine Gastoma liebevoll einen Bilderrahmen mit Glitzersteinchen, rosa Wickelband und silberfolie gebastelt. 

Das mag jetzt alles zeimlich kitschig klingen, aber es war einfach nur richtig goldig gemacht alles :)

13Sept
2013

Was so im Wasser kreucht und fleucht

Heute morgen ging es mit dem Surfbrett zum zweiten mal ins Wasser. Diesmal sind wir etwas weiter am Strand lang zu den Wellen hingepaddelt, die mehr oder weniger hoch sind. Zu unserer Unterrichtszeit war es mehr oder weniger Niedrigwasser. Problem dabei war, dass der Weg von Wasseroberfläche zu Algen dadurch erheblich verringert wurde, was so viel wie gar kein Abstand heißt. Wenn man also auf dem Brett sitzt und man sich über den Algen befindet, schlingen die sich um die Füße und wollen dich in die Tiefen Ziehen. Dort wo die Wellen brechen waren leider überhaupt keine algenfreie Plätze vorhanden aber man glaubt gar nicht, wie schnell einem das alles nichts mehr ausmacht. Auf dem Rückweg hab ich mir darüber überhaupt keine Gedanken mehr gemacht, wenn meine Hände beim Paddeln Algen gestreift haben.

Aber Algen sind nicht die einzigen Lebewesen im Meer. Hier gibt es auch Seehunde und Robben. Vorletzes Wochenende waren wir mal wieder am Strand und als wir da ankamen haben wir irgendetwas im Wasser schwimmen sehen, etwas weiter von uns entfernt, das Ähnlichkeit mit einem Felsen aufwies und wurde somit als unwichtig abgetan. Wenig später kam dann plötzlich ein Lifeguard-Auto wie die bei Baywatch und und haben den Felsen in Mitten eier Meute Schaulustiger geborgen, welchersich dann aber als toter, angenagter Seehund herausstellte. Von einem Hai. Da wurde einem dann doch etwas mulmig. Man sieht hier auch hin und wieder mal Schilder, die vor Haien warnen aber unser Surflehrer hat uns versichert, dass hier nur kleine Haie rumschwimmen, zwar auch Weiße Haie aber nur Babys. Für die sind wir auch nur als Idee für Futter viel zu groß. Ich werde ihm das jetzt einfach mal glauben.

Es gibt jedoch auch erfreuliche Nachrichten von Meeresbewohnern. Am Tag des toten Seehundes haben wir nämlich auch noch unsere ersten Delphine gesehen. Zwei Stück, die in Seelenruhe vor einem Stand-up-Paddeler hergeschwommen sind und heute beim surfen wieder einen. Zwar beide Male nur auf große Entfernung aber immerhin :) 

12Sept
2013

Probleme

Ich habe hier aber leider auch zwei echt schwerwiegende Probleme. Das erste ist das Training im Freibad. Die Sonne ist hier so viel stärker, dass ich jetzt von fünf mal Trainieren so einen Abdruck habe, das ist echt nicht mehr schön. Ich dachte schon nach Spanien, wo ich die esten zwei Wochen einen Badeanzug anhatte, schlimmer kann es nicht mehr kommen aber doch kann es. Ich werde mir also ganz schnell einen Sportbikini zulegen, wie die anderen cleveren aus meiner Mannschaft.

Mein zweites Problem ist echt fast schon tragisch. Vor drei, vier Tagen bin ich morgens zum Schwimmtraining gelaufen und hab dabei gemerkt, dass irgenetwas nicht stimmt. Ich war in einer ganz seltsamen Stimmung, irgendwie leer und unasugefüllt. Hunger war es nicht, ich hatte grad erst gefrühstückt. Das einzige was mich so aufbaut wie Hunger kann nur eines sein. Ich habe es echtrichtig fürchterlich in diesem Moment vermisst, mich nicht mit meiner Schwester zu streiten. Kein Plan wie mein Kopf auf so einen Müll kommt, wenn ich so rumlaufe, aber so war es. Hier hast du es also schrifftlich Süße: I miss you :*

12Sept
2013

PD 140

Wie schon gesagt müssen alle Student-Athletes, also alle, die für das College an Wettkämpfen teilnehmen den PD 140 Kurs belegen. In diesem Kurs lernen wir, erfolgreich in der Schule zu sein und das ganze Gelerne mit dem Training unter einen Hut zu bekommen. Unglaublich öde und übertrieben. Die wollte echt, dass wir für die nächsten drei Wochen aufschreiben, wann wir für welches Fach lernen. Pro Stunde im College sollen wir dann noch mal zwei Stunden zu Hause arbeiten und wenn wir nichts auf haben oder einen Test schreiben sollen wir einfach im Buch lesen, was wir so schönes gemacht haben und wenn uns dann noch langweilig ist sollen wir einfach weiterlesen. Vogel? Die denkt wohl wir haben alle nen IQ von Toast oder so. Ich werde lernen wenn ich es für nötig halte und nicht wann mein Plan es mir vorschreibt. Und dann lernen wir noch ganz viel über die verschiedenen Möglichkeiten nach dem College, wo wor uns da bewerben, wie viele Credits wir dafür brauchen, welche Kurse angesehen, welche nicht und wo man sich für Sportstipendien bewerben kann. Da ich aber nicht vor habe, länger als dieses Jahr zu bleiben, ist das alles ziemlich uninteressant für mich. Blöd daran ist nur, dass ich leider darin einen Abschlusstest schreiben muss :/

12Sept
2013

1. Monat

Leute Leute. Wie schnell doch die Zeit vergeht. Einen ganzen Monat bin ich jetzt schon hier. Mittlerweile hat sich der Ablauf der Woche routiniert. Der Stundenplan ist vollständig und kann nicht mehr geändert werden. Kurz vor Schluss letzten Freitag habe ich zum Glück aber noch schnell einen Kurs getauscht. Jazz ging mir nach der dritten Stunde übertrieben auf den Wecker. Außerdem musste ich für den Kurs immer so lange warten. Jetzt habe ich Selbstverteidigung neu im Programm. Das ist nur einmal in der Woche und ich lerne gleich, was ich später anwenden kann. Der Kurs ist nämlich abends und es ist schon dunkel wenn ich mit dem Bus heim fahre. 

Diesen dienstag war ich dann das erste mal im Meer mit meinem Surfkurs. Auch wenn wir noch nicht wirklich gesurft sind weil zur Zeit wirklich nix zum surfen da ist hat einfach nur das im Meer rumpaddeln übelst viel Spaß gemacht. Manche wissen von euch vielleicht, dass ich panische Angst vor Freiwasser, Steinen und Felsen und Algen habe, die ja bekanntlicher Weise hohes Potential dazu aufweisen so mir nichts dir nichts lebendig zu werden um mich aufzufressen. Das war auch einer der vielen Gründe, warum ich surfen gewählt habe... die Adrenalin-Kicks ;) Wir müssen uns nämlich vor allem unter Wasser wohl fühlen. Da ist es nämlich am sichersten. Wurde mir zumindest erzählt. Wir sind da vielleicht vor Riesenwellen und anderen Surfern sicher, die über uns drüber düsen, aber die Algen und Steine??? Die werden einfach völlig außer Acht gelassen!

So langsam schließt man auch Freundschaften mit den anderen aus den Kursen und vor allem den Nachbarn im Raum oder auf der Bahn beim Schwimmen. Ach übrigens, was ich gerade erst erfahren habe. Im nächsten Semester ist Schwimmen eine In-Season Sportart. Das heißt fürs Training aus zwei mal eineinhalb Stunden wird ein von Montag bis Freitag zweistündiges. Und meine Weihnachtsferien werden halbiert, weil ich nach drei Wochen schon wieder anfangen muss zu trainieren Naja was solls. Dann kann ich mehr essen. Jackpot! Apropos Essen. Man will es kaum glauben aber ich vermisse Brot.Und auch wenn das Essen meiner Familie echt gut ist, hat es immer einen etwas anderen geschmack. Irgendwie süßer und nicht so salzig (das gute salzig). Aber man gewöhnt sich dran.

Am Sonntag bin ich dann mit einer freundin, ihren zwei schwedischen Gastgeschwistern und ihrer Gastmutter (meiner Gastoma) nach Salvang gefahren. Das ist ein dänisches Dorf etwa eine halbe Stunde entfernt, wo wir dann Panncakes gegessen haben mit viiieeel Sahne und Erdbeeren. Mega sag ich nur. Nur dafür alleine hat sich die Fahrt gelohnt. Danach sind wir, um die Pfannkuchen wieder abzutrainieren etwas im Dorf rumgelaufen, aber die Geschäfte haben nicht wirklich überzeugt. Auf dem Hin- und Rückweg sind wir außerdem an insgesamt fünf überfahrenen Stinktieren vorbeigefahren. Ich hab echt noch nie so einen abartigen Gestank gerochen.